NÖ: "Landschaftsrahmen" zeigen Leistungen der Bäuerinnen und Bauern auf
Tanner: Landwirte arbeiten hart - für Lebensmittel, Umwelt und Energiezukunft
St. Pölten (AIM - 03.05.2012 10:53 Uhr)
Mit "Landschaftsrahmen" im XXL-Format macht der
NÖ Bauernbund in den kommenden Wochen auf die Leistungen der
heimischen Bäuerinnen und Bauern aufmerksam. Große Bilderrahmen in
der Dimension von 5x3,5 Meter sind dabei originelle Bestandteile der
landesweiten Werbekampagne. "Die Rahmen sollen die Blicke der
Betrachter auf bebaute Felder und eine gepflegte Kulturlandschaft
sowie auf bäuerliche Betriebe und ihre Angebote für die Bevölkerung
lenken. Die Konsumentinnen und Konsumenten sollen mit dem Slogan
'Ohne unsere Bauern wäre Niederösterreich nicht Niederösterreich' für
die Themen Landwirtschaft und Umwelt sensibilisiert werden", erklärt
Bauernbunddirektorin Klaudia Tanner die landwirtschaftliche
Leistungskampagne. Dazu gibt es eine niederösterreichweite
Plakatserie unter dem Motto "Ohne Bauern fehlt hier was!"
Aufgezeigt wird mit den großformatigen Landschaftsrahmen und Plakaten, dass die 34.000 niederösterreichischen Landwirtschaftsbetriebe für qualitätsvolle und sichere Lebensmittel, für umweltfreundliche und erneuerbare Energie, eine kultivierte Landschaft sowie Wertschöpfung und Arbeitsplätze in den Regionen sorgen - und damit einen unverzichtbaren Beitrag zur Lebensqualität in Niederösterreich leisten.
Zwtl.: Vorerst 50 XXL-Bilderrahmen als Landschaftselemente
"Das sind alles Dinge, die zur Selbstverständlichkeit geworden sind - doch dafür müssen die Bäuerinnen und Bauern hart arbeiten - und das nicht nur für ihren Lebensunterhalt. Sie erbringen ganz nebenbei auch eine Fülle von Leistungen, die uns allen zugute kommen", so Tanner. Die Aktion soll bis Herbst in allen agrarischen Bezirken Niederösterreichs laufen, vorerst werden 50 Landschaftselemente an gut sichtbaren Standorten platziert.
Zwtl.: Konsument ist und bleibt das Maß aller Dinge
"Die Leistung unserer Bauern stimmt ebenso wie die Qualität ihrer Erzeugnisse. Doch ohne die Treue der Konsumenten zu den heimischen Produkten wäre das alles nicht möglich", unterstreicht Tanner, die mit der Initiative auch einen positiven und sympathischen Kontrapunkt zur aktuellen Teuerungsdiskussion in Bezug auf Nahrungsmittel setzen will. Zwei von drei Konsumenten schätzen die regionalen und saisonal angebotenen heimischen Lebensmittel und 83% der Verbraucher sehen die heimischen Landwirte als Garanten für qualitativ hochwertige Nahrungsmittel, wie eine Studie des Meinungs- und Marktforschungsinstituts Karmasin bestätigt. Seitens des NÖ Bauernbunds weist Tanner darauf hin, dass die Konsumentenpreise seit 1995 um 22% gestiegen sind, die Erzeugerpreise für Landwirte jedoch nur um knapp 3%. So liegen zum Beispiel bei einer Kaisersemmel zum Verkaufspreis von 30 Cent die Kosten für den aufzuwendenden Weizen nur bei 0,7 Cent. Faktum ist gleichzeitig, dass der durchschnittliche Haushalt heute nur 12,1% des Einkommens für Lebensmittel verwendet. Vor 20 Jahren war es noch annähernd doppelt soviel.
Zwtl.: Bauern stehen für Versorgungs- und Lebensmittelsicherheit
Niederösterreich ist das Agrarland Nr. 1 und der wichtigste Lebensmittelproduzent österreichweit. Ein Viertel aller landwirtschaftlichen Betriebe und ein Drittel der bewirtschafteten Fläche liegen in diesem Bundesland, das sind 924.000 ha. Beruhigend im Sinne der Versorgungssicherheit sind folgende Zahlen: Die nö. Bäuerinnen und Bauern produzieren im Jahresschnitt Nahrungsmittel mit einem Gehalt von 6,4 Mrd. Kilokalorien, damit würde die niederösterreichische Agrarproduktion für die Ernährung von rund 6 Mio. Menschen ausreichen. In der regionalen Energieproduktion sind bereits 540 Biomasseheizwerke und 84 Biogasanlagen in Betrieb. Noch ein Vergleich: 1950 konnte ein Landwirt zehn Personen mit Lebensmitteln versorgen, heute sind es 110. Jeder Landwirt sichert zudem zwei bis drei Arbeitsplätze bei zuliefernden und verarbeitenden Firmen. Insgesamt sind dies 130.000 Jobs in Niederösterreich. (Schluss)
Rückfragehinweis:
Mag. Michael Kostiha NÖ Bauernbund/Presse Ferstlergasse 4 3100 St. Pölten Tel. 02742/9020 DW 233 Mobil 0664/230 318 3 michael.kostiha@noebauernbund.at
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OTS0104 2012-05-03/10:53
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