Ainedter zur Anzeigenbilanz: Die Österreichische Lösung funktioniert
Kolportierte Anzeigenflut nur Sturm im Wasserglas
Wien (EUP - 29.07.2010 13:21 Uhr) "Allen Unkenrufen zum Trotz funktioniert das
österreichische Rauchverbot mit Augenmaß", freut sich Dr. Manfred
Ainedter, Gründer der Plattform "Rauchfrei(heit)!" anlässlich der
Präsentation aktueller Zahlen, wonach die große Anzeigenflut
ausgeblieben ist und die Beanstandungen in Wien sogar rückläufig
sind. "Wenn man ehrlich zu sich selbst und kein selbsternannter
Rauchersheriff ist, der um seine Freizeitbeschäftigung fürchtet, kann
man bei einem Streifzug durch die Lokale auch mit eigenen Augen
sehen, dass die Lokalbesitzer sehr darauf achten, dass sich die Gäste
an die Verbote halten."
"Der große Katzenjammer, der bezeichnenderweise und typisch
österreichisch schon vor Ende der Übergangsfrist einsetzte, entpuppt
sich nun als billiges Bauerntheater, um Partikularinteressen zu
befriedigen und am aktuellen Gesetz zu sägen", so Ainedter. "Es war
abzusehen, dass die von manchen herbei geredete Flut an Anzeigen
ausbleiben würde. Stichhaltige Zahlen gab es ja bereits aus dem
letzten Jahr, wo die 4.679 Anzeigen aufgrund des Rauchverbots in der
Gastronomie, lediglich zu 654 rechtskräftigen Strafen geführt haben.
Das bedeutet, dass sich gerade einmal 13 Prozent der Anzeigen als
tatsächliche Verstöße entpuppt haben und damit abgestraft wurden",
erklärt Ainedter.
Über jene, die weiterhin schärfere Gesetze verlangen, kann der
Rechtsanwalt nur den Kopf schütteln: "Ein absolutes Rauchverbot zu
fordern, obwohl das Gesetz funktioniert ist eine Verhöhnung der
Wirte, die umgebaut haben und sich jetzt bemühen das geltende Recht
gegenüber ihren Gästen durchzusetzen. Davon abgesehen hat sich das
Gesetz als guter Kompromiss zugunsten der Nichtraucher
herausgestellt: Wie wir von der Wirtschaftskammer wissen, sind nur
zwölf Prozent der Betriebe reine Raucherbetriebe. Diesen Wert auf
Null zu reduzieren bringt wenig realen Nutzen und lediglich Einzelnen
die Befriedigung sich durchgesetzt zu haben. Von einer
Diskriminierung der Nichtraucher kann bei diesen Zahlen wohl keine
Rede mehr sein."
Für die Schar der Vernaderer, die die letzten Monate durchs Land
gezogen ist, hat Ainedter naturgemäß nicht viel übrig: "Die selbst
ernannten Rauchersheriffs haben nun endlich wieder Zeit sich um
Familie, Freunde und Hobbys zu kümmern - falls sie solche überhaupt
haben".
Über die Initiative "Rauchfrei(heit)!"
Die überparteiliche Initiative "Rauchfrei(heit)!", die von
österreichischen Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Berufs- und
Lebensbereichen getragen wird, sieht die Entwicklung, immer mehr
Angelegenheiten der persönlichen Lebens- und Konsumgewohnheiten (in
den EU-Mitgliedsstaaten) per Gesetz regeln zu wollen, höchst kritisch
und nimmt das neue Tabakgesetz zum Anlass, einen offenen Diskurs zum
Thema Freiheit des einzelnen, mündigen Bürgers anzustoßen. Ziel ist
es, mit Aufklärung, Information und Dialog, einen nachhaltig
erfolgreicheren Umgang mit dem gesundheitsrelevanten Thema "Rauchen"
anzuregen, als dies gesetzliche Zwangsmaßnahmen je leisten könnten.
Dabei soll einem adäquaten Nichtraucherschutz ebenso Rechnung
getragen werden, wie dem Ende der Diskriminierung und der sozialen
Ächtung der Raucher.
Rückfragehinweis:
Ecker & Partner Öffentlichkeitsarbeit und Public Affairs GmbH
Telefon +43 (0)1 59932-41
www.rauchfreiheit.at
www.eup.at
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